Feuerwehr Giengen - Bericht
Bericht

Bericht Nr. 010
   
Datum: 02.08.20
Veranstaltungsort: Feuerwache Giengen, Herbrechtinger Straße, Giengen
Abteilungen: Gesamt,

Bericht: Digitale Alarmierung folgt in Kürze
 
 
 

Sie läuft bereits seit wenigen Tagen im Probebetrieb: Die digitale Alarmierung im Landkreis Heidenheim rückt in greifbare Nähe. 

 

(MR) Das Kommandantenbüro in der Giengener Feuerwache gleicht derzeit eher einer Funkwerkstatt. Das Sachgebiet Information und Kommunikation, kurz IuK, um Sachgebietsleiter Axel Heißwolf hat seit rund drei Wochen damit begonnen die neuen digitalen Meldeempfänger (DME), umgangssprachlich auch Piepser genannt, zu überprüfen und entsprechend zu programmieren.

Jeder einzelne der rund 150 DME für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Giengen muss am PC überprüft und die sogenannten "RICs" programmiert werden. Die "RIC" entsprechen der bisherigen analogen Fünftonfolge und sind die Alarmadresse, auf die der Piepser bei einem Alarm anspricht. "Alle Geräte bekommen so nun eine neue Konfiguration, um das technsiche Optimum der Geräte zu erzielen", weiß Axel Heißwolf.

 

Die Geräte aus dem Haus Swissphone sind vom Typ "sQuad X35" und zeigen, anders als die bisherigen analogen Funkmelder, bereits zum Alarmierungszeitpunkt das Stichwort und die Einsatzadresse in einem großen Display. Bisher konnten die Feuerwehrangehörigen nur den Funkverkehr mithören, was je nach Örtlichkeit sehr schwierig war, um festzustellen um welche Art des Alarms es sich handelt.

 

Dies soll nun ab Ende August der Vergangenheit angehören, denn bis dahin sollen alle Piepser an die Einsatzkräfte ausgegeben sein. Der Parallelbetrieb von analoger und digitaler Alarmierung läuft bereits seit wenigen Tagen und soll auch noch einige Wochen andauern, bis sicher ist, dass der Umstieg erfolgreich war und alle neuen Melder einwandfrei funktionieren und die Einsatzkräfte alarmiert werden.


Freiwillige Feuerwehr Giengen, Herbrechtinger Straße 14, 89537 Giengen
©2020 Moritz Klein, Inhalt: Martin Rösler